Die Person des Zuhälters ist sehr schwer zu begreifen, weil er oder sie praktisch unsichtbar ist und offiziell nicht existiert. Zuhälterei ist in Deutschland nach wie vor strafbar, allerdings ist die Förderung von Prostitution mittlerweile legal. So kann es sein, dass Zuhälter sich beispielsweise Bordellbesitzer nennen. Zuhälterei bedeutet Ausbeute von Prostitution. Es gibt männliche und weibliche ZuhälterInnen. Die Zuhälterinnen treten vor allem in afrikanischen Ländern auf und nennen sich Madams.
Zuhälter, die Zwangsprostitution betreiben, haben unterschiedliche Methoden und Strategien, junge Frauen in die Prostitution zu zwingen. Zuhälter erpressen die jungen Frauen oder bringen sie in eine Art Bringschuld. Es kann auch sein, dass der Zuhälter die Frau emotional von sich abhängig macht und sie sich für ihn prostituiert, weil er angibt, in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken.
Eine sehr brisante Methode ist die sogenannte Loverboy-Taktik. Dabei gaukeln die Zuhälter meistens Mädchen in der Pubertät die große Liebe vor, überhäufen sie mit Geschenken und schleichen sich Stück für Stück in das Leben der jungen Frauen ein. Irgendwann ist das Mädchen so abhängig von dem vermeintlichen Freund, dass sie sich praktisch freiwillig prostituiert, es aber im eigentlichen Sinn nicht freiwillig tut. Weitere Informationen zur Loverboy-Methode findest Du auf www.eilod.de.